CBD bei Psoriasis: Mögliche Vorteile und Anwendungen

Anlässlich des Welt-Psoriasistages bringen wir dir einen Beitrag über die Forschung zu CBD und seine potenziellen Vorteile bei Psoriasis. Dieser Beitrag dient zur Information und ist nicht dazu gedacht, Krankheiten vorzubeugen, sie zu diagnostizieren oder zu behandeln. Sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD verwendest. Cannactiva-Produkte sind keine Arzneimittel.
Einführung in die CBD- und Psoriasis-Forschung
Was ist Psoriasis?
Psoriasis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die rote, schuppige Flecken auf der Haut verursachen kann. Obwohl es kein bekanntes Heilmittel für Psoriasis gibt, finden einige Menschen durch die Verwendung von CBD Linderung.
Was ist CBD und was hat es mit Psoriasis zu tun?
CBD oder Cannabidiol ist ein medizinischer Wirkstoff, der aus dem Harz der Blüten der Hanfpflanze (Cannabis sativa) gewonnen wird. Jüngste Forschungen haben ergeben, dass dieses Cannabinoid über das Endocannabinoid-System der Haut therapeutische Wirkungen bei Psoriasis haben kann.
Das Endocannabinoid-System ist ein komplexes Netzwerk zellulärer Kommunikation, das über den gesamten Körper verteilt ist. Es ist für die Aufrechterhaltung der Homöostase zuständig, d. h. des biologischen Gleichgewichts, indem es eine angemessene Reaktion des Organismus auf Situationen fördert, die Ungleichgewicht oder Krankheit hervorrufen, wie es bei Psoriasis der Fall ist. Daher ist dieses System mit verschiedenen physiologischen Prozessen verbunden, die in Organen und Systemen, einschließlich der Haut, ablaufen.
Topisches CBD hat sich bei der Behandlung von psoriatischen Hautläsionen als nützlich erwiesen. Sowohl die wissenschaftliche Forschung als auch klinische Erfahrungen deuten darauf hin, dass CBD eine große Hilfe sein kann, um die durch Psoriasis verursachten Symptome in den Griff zu bekommen, etwa die Hautläsionen, die Angstzustände, den Juckreiz durch die psoriatischen Plaques und die daraus folgenden Schlafprobleme.
Wissenschaftliche Erkenntnisse über CBD bei Psoriasis
Endocannabinoid-System und Psoriasis
Obwohl die Haut das größte Organ des Körpers ist, hatte sie nie das Interesse der Wissenschaftler geweckt, die das Endocannabinoid-System erforschen. Erst in den 1990er-Jahren, als Anandamid, ein natürliches Endocannabinoid, zum ersten Mal in der Haut von Ratten isoliert wurde (1), begannen verschiedene Forschungsgruppen, das Endocannabinoid-System und seine Wirkmechanismen in diesem Organ zu charakterisieren.
Heute wissen wir, dass das Endocannabinoid-System ein äußerst wichtiger neuroendokriner Regulator für die Aufrechterhaltung der Homöostase der Haut ist und dass Cannabinoide daher der Hautgesundheit zugutekommen und die Symptome von Erkrankungen wie Psoriasis lindern können (2).
Wie wirkt CBD, um die Psoriasis zu bessern?
Psoriasis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die durch schnelles Zellwachstum gekennzeichnet ist und rote, schuppige Flecken auf der Haut verursacht.
In den letzten Jahren wurde im Labor gezeigt, dass CBD bei einigen Symptomen dieser Erkrankung helfen kann, indem es die Läsionen reduziert oder sogar zum Verschwinden bringt, wenn CBD auf die Hautläsionen der Psoriasis aufgetragen wird (3). Darüber hinaus hat die topische Anwendung von CBD nachweislich nur wenige unerwünschte Wirkungen (3) und verursacht bei topischen Zubereitungen nur geringe oder gar keine Hautreizungen (4).

Was sind die potenziellen Vorteile von CBD bei Psoriasis?
Es hat sich gezeigt, dass topisches CBD die Schuppenflechte auf verschiedenen Wegen verbessert, indem es entweder auf zellulärer Ebene mit Keratinozyten interagiert oder in den Entzündungsprozess und die Angiogenese eingreift. Die Schuppenflechte ist eine Erkrankung, bei der die Haut stellenweise schuppt, weil sich die Keratinozyten (keratinproduzierende Zellen) übermäßig vermehren und die Haut aufgrund des überschüssigen Keratins ein festes und raues Aussehen annimmt.
Keratinozyten sind neben vielen anderen Hautzellen in der Lage, Endocannabinoide zu produzieren, und reagieren daher empfindlich auf CBD, da sie Cannabinoidrezeptoren in ihrer Zellmembran besitzen (5). So kann Cannabidiol an Keratinozyten binden und Signalwege aktivieren, die ihre Proliferation hemmen (6, 7), und es kann sogar die Keratinproduktion regulieren, wenn sich diese Zellen in einem hyperproliferativen Zustand befinden (8-10).
CBD hilft bei Schuppenflechte, die glatte Hautstruktur wiederherzustellen, indem es die verstärkte Vermehrung der Keratinozyten und die Keratinbildung stoppt.
Andererseits ist die Schuppenflechte auch durch einen Entzündungsprozess gekennzeichnet, bei dem entzündungsfördernde Stoffe freigesetzt werden, die für die Entstehung und Aufrechterhaltung der Entzündung verantwortlich sind. Einige dieser Substanzen, wie Interleukine, Tumornekrosefaktor (TNF)-α und Stickstoffmonoxid (11-13), wurden durch die Verwendung von CBD unterdrückt. Mit anderen Worten: Wenn die entzündungsfördernden Stoffe reduziert werden, geht die Entzündung zurück. Ebenso wurde vermutet, dass CBD die Bildung neuer Blutgefäße in der Haut hemmen kann (Angiogenese), die eine wichtige Rolle bei der Entstehung und Entwicklung (Pathogenese) der Psoriasis spielt (14).
Wie wird CBD bei Psoriasis eingesetzt?
Ist CBD gut bei Psoriasis?
Nachdem wir einige der vielen Wirkmechanismen von CBD bei Psoriasis betrachtet haben, können wir sagen, dass Cannabidiol Eigenschaften besitzt, die es dafür geeignet machen, in Zukunft zu einer großartigen Therapie für die Hautläsionen der Psoriasis zu werden. Da es sich um eine unheilbare Immunerkrankung handelt, deren Behandlung individuell angepasst werden muss, ist die Offenheit für neue Alternativen für die Patienten von Vorteil.
Wir müssen dich jedoch daran erinnern, dass es sich derzeit nicht um eine zugelassene Therapie handelt, weshalb die Anwendung ohne fachliche Beratung und Überwachung kontraindiziert ist. Sprich mit deinem Arzt.
CBD zur topischen Anwendung bei Psoriasis
Die topische Wirkung von CBD wurde von verschiedenen Forschergruppen bei direkter Anwendung auf Psoriasis-Läsionen nachgewiesen. Solche Salben haben sich in Zubereitungen mit 0,1-10 % CBD als wirksam erwiesen (3).
Kann CBD-Öl bei Schuppenflechte auf der Haut verwendet werden?
Hautkrankheiten werden in der Regel mit Salben behandelt, d. h. mit Produkten oder Zubereitungen, die so formuliert sind, dass sie länger auf der Haut verbleiben, so dass die von der Haut aufgenommene CBD-Dosis den ganzen Tag über konstant ist. Da CBD-Öl auf Ölbasis hergestellt wird, kann es auch über die Haut aufgenommen werden (25). Da es jedoch schneller absorbiert wird, sollte es häufig über den Tag verteilt aufgetragen werden, um therapeutische Konzentrationen für Psoriasis aufrechtzuerhalten.
In welcher Dosis wird CBD topisch bei Psoriasis eingesetzt?
Auf der Grundlage der verfügbaren Daten ist es nicht möglich, eine Dosis Cannabidiol für Psoriasis anzugeben. Die wirksamen Dosen variieren von Person zu Person, daher wird empfohlen, mit der Anwendung niedriger CBD-Konzentrationen zu beginnen. Die Reaktion auf Psoriasis-Behandlungen ist von Person zu Person unterschiedlich. Daher kann CBD je nach Schweregrad der Läsionen eine unterschiedliche Wirkung haben. Da es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, hängt die Wirkung auch von der Immunreaktion des Einzelnen ab. Sprich mit deinem Arzt.

Kann CBD-Öl bei Psoriasis oral eingenommen werden?
Die orale Einnahme von CBD ist in einigen Ländern wie Spanien weder als Lebensmittel noch als Nahrungsergänzungsmittel zugelassen, wird aber in anderen, etwa in den USA und im Vereinigten Königreich, sowie in der Forschung eingesetzt. In diesem Zusammenhang hat sich CBD-Öl bei der Behandlung bestimmter Arten von Schmerzen als wirksam erwiesen (15, 16). Obwohl CBD-Öl nicht speziell bei Psoriasis oral oder sublingual getestet wurde, ist seine Wirksamkeit gegen die Schmerzen, die die Krankheit verursacht, auch nicht ausgeschlossen.
Darüber hinaus hat CBD-Öl Eigenschaften für die Behandlung von Angstzuständen (18) gezeigt, die durch den mit der Psoriasis einhergehenden Pruritus (Juckreiz) entstehen; ebenso könnte es helfen, Schwellungen zu verringern, da CBD für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist (11, 12, 14, 19).
Wirkungen von CBD bei Psoriasis: laufende Forschung
Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass CBD aufgrund seiner Wirkung auf die folgenden pathologischen Signalwege ein potenzielles Therapeutikum für Psoriasis ist:
Topische Anwendung:
- Entzündungshemmend
- Verbessert die Ergebnisse der Lichttherapie
- Reguliert die Proliferation von Keratinozyten
- Reguliert die Keratinproduktion
Orale Anwendung:
- Reduziert Angstzustände (Anxiolytikum)
Wechselwirkungen von CBD mit Psoriasis-Medikamenten
Die Risiken von Wechselwirkungen bei der Anwendung von CBD zusammen mit Medikamenten, die der Arzt verschrieben hat, sind noch nicht im Detail untersucht.
Es kann Wechselwirkungen zwischen CBD und bestimmten entzündungshemmenden Medikamenten geben. Die schwerwiegendste, wenn auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen als Psoriasis, ist die arzneimittelinduzierte aseptische Meningitis (DIAM). Es gibt einen Bericht, in dem die orale Einnahme von CBD und Meloxicam (einem gängigen NSAR, also einem nichtsteroidalen Antirheumatikum) eine DIAM auslöste (21). Daher ist Vorsicht geboten, wenn CBD zusammen mit NSAR oral eingenommen wird.
Unabhängig davon, ob topische oder orale Behandlungen gegen Psoriasis eingesetzt werden, schränkt der Mangel an klinischen Studien zu möglichen Kombinationen die Empfehlung ein, CBD zusammen mit anderen Medikamenten zu verwenden. Daher wird empfohlen, vor der Anwendung von CBD in jeder seiner Zubereitungen deinen Arzt zu fragen.
Zur Behandlung der Psoriasis werden unter anderem topische Medikamente wie Kortikosteroide, Retinoide, Salicylsäure und UV-Phototherapie eingesetzt. CBD kann zwar eine sicherere Therapie darstellen als herkömmliche Psoriasis-Präparate, aber es hat sich gezeigt, dass CBD zum Schutz gesunder Keratinozyten beitragen kann, wenn eine UV-Therapie angewendet wird (22-24).
Empfehlungen für die Verwendung von CBD bei Psoriasis
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass sich CBD bei der Behandlung von Psoriasis-Läsionen als wirksam erwiesen hat, wenn es in Form von Salben mit 0,1 bis 10 % CBD direkt auf die Haut aufgetragen wird. Diese Behandlung würde topisch angewendet, um die durch die Psoriasis verursachten Läsionen zu verringern und einen größeren Nutzen aus der UV-Therapie zu ziehen. Diese Anwendung wird derzeit jedoch noch erforscht, weshalb ihr möglicher Einsatz nur nach dem Ermessen und unter strenger Aufsicht eines Facharztes angezeigt ist.
Psoriasis ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die eine individuelle Behandlung erfordert. Daher ist es notwendig, vor der Einnahme von CBD einen Facharzt zu konsultieren. Bei der Verwendung mit anderen Arzneimitteln sollte die Selbstanwendung ohne fachliche Aufsicht vermieden werden, da es zu Wechselwirkungen kommen kann.
Wir erinnern dich daran, dass dies ein informativer Artikel ist, der nicht dazu dient, Krankheiten vorzubeugen, sie zu diagnostizieren oder zu behandeln. Sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD verwendest. Sein Inhalt kann die Diagnose oder Behandlung einer Krankheit oder eines Symptoms ergänzen, aber niemals ersetzen. Cannactiva-Produkte sind keine Arzneimittel.
Quellen
- Felder, C. C., Nielsen, A., Briley, E. M., Palkovits, M., Priller, J., Axelrod, J., Nguyen, D. N., Richardson, J. M., Riggin, R. M., Koppel, G. A., Paul, S. M., & Becker, G. W. (1996). Isolation and measurement of the endogenous cannabinoid receptor agonist, anandamide, in brain and peripheral tissues of human and rat. FEBS letters, 393(2-3), 231–235. https://doi.org/10.1016/0014-5793(96)00891-500891-5).
- Baswan, S. M., Klosner, A. E., Glynn, K., Rajgopal, A., Malik, K., Yim, S., & Stern, N. (2020). Therapeutic Potential of Cannabidiol (CBD) for Skin Health and Disorders. Clinical, cosmetic and investigational dermatology, 13, 927–942. https://doi.org/10.2147/CCID.S286411
- Puaratanaarunkon, T., Sittisaksomjai, S., Sivapornpan, N., Pongcharoen, P., Chakkavittumrong, P., Ingkaninan, K., Temkitthawon, P., Promgool, T., Waranuch, N., & Asawanonda, P. (2022). Topical cannabidiol-based treatment for psoriasis: A dual-centre randomized placebo-controlled study. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology : JEADV, 36(9), e718–e720. https://doi.org/10.1111/jdv.18215
- Maghfour, J., Rietcheck, H., Szeto, M. D., Rundle, C. W., Sivesind, T. E., Dellavalle, R. P., Lio, P., Dunnick, C. A., Fernandez, J., & Yardley, H. (2021). Tolerability profile of topical cannabidiol and palmitoylethanolamide: a compilation of single-centre randomized evaluator-blinded clinical and in vitro studies in normal skin. Clinical and experimental dermatology, 46(8), 1518–1529. https://doi.org/10.1111/ced.14749
- Tóth, K. F., Ádám, D., Bíró, T., & Oláh, A. (2019). Cannabinoid Signaling in the Skin: Therapeutic Potential of the “C(ut)annabinoid” System. Molecules (Basel, Switzerland), 24(5), 918. https://doi.org/10.3390/molecules24050918
- Wilkinson, J. D., & Williamson, E. M. (2007). Cannabinoids inhibit human keratinocyte proliferation through a non-CB1/CB2 mechanism and have a potential therapeutic value in the treatment of psoriasis. Journal of dermatological science, 45(2), 87–92. https://doi.org/10.1016/j.jdermsci.2006.10.009
- Tóth, B. I., Dobrosi, N., Dajnoki, A., Czifra, G., Oláh, A., Szöllosi, A. G., Juhász, I., Sugawara, K., Paus, R., & Bíró, T. (2011). Endocannabinoids modulate human epidermal keratinocyte proliferation and survival via the sequential engagement of cannabinoid receptor-1 and transient receptor potential vanilloid-1. The Journal of investigative dermatology, 131(5), 1095–1104. https://doi.org/10.1038/jid.2010.421
- Sainz-Cort, A., Müller-Sánchez, C., & Espel, E. (2020). Anti-proliferative and cytotoxic effect of cannabidiol on human cancer cell lines in presence of serum. BMC research notes, 13(1), 389. https://doi.org/10.1186/s13104-020-05229-5
- Pucci, M., Rapino, C., Di Francesco, A., Dainese, E., D’Addario, C., & Maccarrone, M. (2013). Epigenetic control of skin differentiation genes by phytocannabinoids. British journal of pharmacology, 170(3), 581–591. https://doi.org/10.1111/bph.12309
- Ramot, Y., Sugawara, K., Zákány, N., Tóth, B. I., Bíró, T., & Paus, R. (2013). A novel control of human keratin expression: cannabinoid receptor 1-mediated signaling down-regulates the expression of keratins K6 and K16 in human keratinocytes in vitro and in situ. PeerJ, 1, e40. https://doi.org/10.7717/peerj.40
- Namazi M. R. (2005). Cannabinoids, loratadine and allopurinol as novel additions to the antipsoriatic ammunition. Journal of the European Academy of Dermatology and Venereology : JEADV, 19(3), 319–322. https://doi.org/10.1111/j.1468-3083.2004.01184.x
- Osafo, N., Yeboah, O. K., & Antwi, A. O. (2021). Endocannabinoid system and its modulation of brain, gut, joint and skin inflammation. Molecular biology reports, 48(4), 3665–3680. https://doi.org/10.1007/s11033-021-06366-1
- Sangiovanni, E., Fumagalli, M., Pacchetti, B., Piazza, S., Magnavacca, A., Khalilpour, S., Melzi, G., Martinelli, G., & Dell’Agli, M. (2019). Cannabis sativa L. extract and cannabidiol inhibit in vitro mediators of skin inflammation and wound injury. Phytotherapy research : PTR, 33(8), 2083–2093. https://doi.org/10.1002/ptr.6400
- Norooznezhad, A. H., & Norooznezhad, F. (2017). Cannabinoids: Possible agents for treatment of psoriasis via suppression of angiogenesis and inflammation. Medical hypotheses, 99, 15–18. https://doi.org/10.1016/j.mehy.2016.12.003
- Franzè, S., Angelo, L., Casiraghi, A., Minghetti, P., & Cilurzo, F. (2022). Design of Liposomal Lidocaine/Cannabidiol Fixed Combinations for Local Neuropathic Pain Treatment. Pharmaceutics, 14(9), 1915. https://doi.org/10.3390/pharmaceutics14091915
- Wanasuntronwong, A., Kaewsrisung, S., Rotpenpian, N., Arayapisit, T., Pavasant, P., & Supronsinchai, W. (2022). Efficacy and mechanism of the antinociceptive effects of cannabidiol on acute orofacial nociception induced by Complete Freund’s Adjuvant in male Mus musculus mice. Archives of oral biology, 144, 105570. https://doi.org/10.1016/j.archoralbio.2022.105570
- Vela, J., Dreyer, L., Petersen, K. K., Arendt-Nielsen, L., Duch, K. S., & Kristensen, S. (2022). Cannabidiol treatment in hand osteoarthritis and psoriatic arthritis: a randomized, double-blind, placebo-controlled trial. Pain, 163(6), 1206–1214. https://doi.org/10.1097/j.pain.0000000000002466
- Blessing, E. M., Steenkamp, M. M., Manzanares, J., & Marmar, C. R. (2015). Cannabidiol as a Potential Treatment for Anxiety Disorders. Neurotherapeutics : the journal of the American Society for Experimental NeuroTherapeutics, 12(4), 825–836. https://doi.org/10.1007/s13311-015-0387-1
- Jastrząb, A., Gęgotek, A., & Skrzydlewska, E. (2019). Cannabidiol Regulates the Expression of Keratinocyte Proteins Involved in the Inflammation Process through Transcriptional Regulation. Cells, 8(8), 827. https://doi.org/10.3390/cells8080827
- O’Brien, W. M., & Bagby, G. F. (1985). Rare adverse reactions to nonsteroidal antiinflammatory drugs. The Journal of rheumatology, 12(1), 13–20.
- Emig, M., Kafaie, J., Ong, S., & Li, X. (2020). Cannabidiol and Non-Steroidal Anti-Inflammatory Drug Interactions: A Case of Drug-Induced Aseptic Meningitis. Journal Of Neurology Research, 10(4), 132-135.
- Gęgotek, A., Atalay, S., Wroński, A., Markowska, A., & Skrzydlewska, E. (2021). Cannabidiol Decreases Metalloproteinase Activity and Normalizes Angiogenesis Factor Expression in UVB-Irradiated Keratinocytes from Psoriatic Patients. Oxidative medicine and cellular longevity, 2021, 7624389. https://doi.org/10.1155/2021/7624389
- Wójcik, P., Gęgotek, A., Žarković, N., & Skrzydlewska, E. (2021). Disease-Dependent Antiapoptotic Effects of Cannabidiol for Keratinocytes Observed upon UV Irradiation. International journal of molecular sciences, 22(18), 9956. https://doi.org/10.3390/ijms22189956
- Szachowicz-Petelska, B., Łuczaj, W., Wroński, A., Jastrząb, A., & Dobrzyńska, I. (2021). The Differential Effect of Cannabidiol on the Composition and Physicochemical Properties of Keratinocyte and Fibroblast Membranes from Psoriatic Patients and Healthy People. Membranes, 11(2), 111. https://doi.org/10.3390/membranes11020111
- Junaid, M. S. A., Tijani, A. O., Puri, A., & Banga, A. K. (2022). In vitro percutaneous absorption studies of cannabidiol using human skin: Exploring the effect of drug concentration, chemical enhancers, and essential oils. International journal of pharmaceutics, 616, 121540. https://doi.org/10.1016/j.ijpharm.2022.121540
Häufige Fragen zu CBD bei Psoriasis (FAQ)
Wie hilft CBD bei Psoriasis?
CBD ist eine mögliche Behandlung bei Psoriasis, da es einige ihrer lästigen Symptome lindern kann. Von den Hautläsionen über die Angstzustände bis hin zur Schlaflosigkeit durch den Juckreiz der psoriatischen Plaques: Die Forschung bringt jeden Tag mehr über die Anwendung von CBD bei Psoriasis ans Licht. Wenn du betroffen bist, empfehlen wir dir, dich vor der Anwendung von CBD in die Hände eines Facharztes zu begeben.
Wie wendet man CBD bei Psoriasis an?
CBD bei Psoriasis hat zwei mögliche Anwendungen: topisch für die Plaques oder innerlich gegen die Angstzustände. Bei der topischen Anwendung nutzt die wissenschaftliche Forschung CBD-Salben, die direkt auf die Haut aufgetragen werden.
Welche CBD-Konzentration bei Psoriasis?
Topische CBD-Salben haben sich in Zubereitungen mit 0,1 bis 10 % CBD als wirksam erwiesen.
Kann man CBD-Öl bei Psoriasis auf der Haut verwenden?
Für Menschen mit Psoriasis und Hautläsionen kann CBD-Öl ein neuer Verbündeter sein. Zwar werden für diese Art von Behandlung normalerweise CBD-Salben verwendet, weil sie therapeutische Konzentrationen über den ganzen Tag aufrechterhalten können; da aber auch CBD-Öle schnell und wirksam vom Körper aufgenommen werden können, könnte es eine großartige Option sein, die es sich zu erkunden lohnt.
Kann man CBD-Öl bei Psoriasis einnehmen?
Die innerliche Anwendung von CBD-Öl wurde untersucht. Die Ergebnisse der Studien haben das Potenzial von CBD-Öl-Tropfen gezeigt, die sublingual (unter der Zunge) eingenommen werden, zur Schmerzlinderung und zur Behandlung von Angstzuständen, die durch den Pruritus oder Juckreiz der Hautläsionen bei Psoriasis entstehen. Ebenso könnte CBD-Öl helfen, Schwellungen zu verringern, da CBD für seine entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt ist. Hinzuzufügen ist, dass in vielen europäischen Ländern der legale Verkauf von CBD-Öl zur innerlichen Anwendung nicht erlaubt ist.



